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Thorsten Lange

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22.07.2017

Bovenden

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Meine kleine Computer-Geschichte

Linux-PC seit Januar 1996, zur gleichen Zeit die erste eigene Homepage, bereits Jahre zuvor EMail im Fido-Netz, inzwischen Administration diverser Web/Mail/File-Server. Wegen erwiesenermaßen seit Jahrzehnten vorhandener Computer- bzw. PC-Kenntnisse auch Thorsten's P'C Notdien'st, telefonisch jederzeit erreichbar unter einer teuren 019x-Nummer vor allem für die Verwandten.

Alles begann mit einem C64 im Mai 1984, auf dem neben einer kompletten, weitgehend in Assembler programmierten Textverarbeitung inklusive Druckfunktion auch verschiedene Assembler-Tools (ich konnte einiges mehr als das käuflich zu erwerbende Simon's Basic) entstanden, daneben natürlich diverse kleinere Spielprogramme. Leider sind die alten Backup-Disketten vermutlich nicht mehr lesbar. Ich habe übrigens noch immer den Original-Schaltplan des C64 aus der Zeitschrift 64'er (Ausgabe 9/1986). Bei dem Computer kannte man noch jedes Bit persönlich! Leider hat das Rumlöten am User-Port einen C64 geschrottet...

Es folgte im Mai 1988 [kurz vor dem mündlichen Abi :-(] ein Atari ST. Warum kein PC? Der konnte ja noch nicht mal 1 MB linear adressieren, hatte in der Grundausstattung weder eine gute Grafik noch Sound und war vor allem viel zu teuer. Der Atari ST war zu der Zeit in jeder Hinsicht besser als die damaligen PCs! Nur zum Erweitern mußte man löten können. Irgendwann hatte ich mir sogar eine Aufsatzplatine für den Prozessor zugelegt, mit dem man vom 68000er Prozessor auf einen 286er um-booten konnte. Meine erste Festplatte hatte im Herbst 1990 knapp 1000 DM gekostet für eine Kapazität von 80 MB (Mega Byte)!

Irgendwann entwickelte sich Atari nicht mehr weiter, deshalb mußte im Juli 1992 ein 386SX-20-Notebook angeschafft werden, das aber parallel zum Atari Mega ST betrieben wurde. 1995 kam dann der Abschied vom Atari, der inzwischen in ein PC-Desktop-Gehäuse integriert und mit Festplatte und weiteren Diskettenlaufwerken ausgestattet war. Im Januar 1995 tauchte ein 486-DX80 am Schreibtisch auf, zunächst mit Windows 3.11. Ab Januar 1996 folgte ein Linux (keine Ahnung, welche Distribution, Slackware oder so), im August dann Suse 4.2(?). Bis zu einer Aufräumaktion um 2010 herum stand sogar noch das Original-Handbuch für eine Suse 4.x bei mir im Regal.

In den darauffolgenden Jahren kamen und gingen die PCs, Notebooks und Betriebsysteme sowohl auf Seiten des ungeliebten Windows als auch des geliebten Linux, welches bis Ende des 2000er Jahrzehnts stets primäres Betriebssystem blieb. Zum Booten auf das parallel installierte Windows kam es nur beim Spielen und für ein paar Spezialanwendungen. Irgendwann nutzte ich dann aber Windows primär und darin über den VMware Player das Linux für alle Bereiche wir E-Mails, Web-Seiten-Gestaltung und selbst entwickelte Software.

Auch die Menge der gleichzeitig betriebenen Computer im Haushalt stieg frühzeitig an: Hatte ich schon seit 1992 jederzeit mindestens zwei Computer, kam dann 1993 oder 1994 Petras eigener PC hinzu. Ende der 2000er bekam Fabian seinen eigenen PC, als die Arbeiten am PC für die Schule relevant wurden und außerdem Petras und meine "Ausfallzeiten" durch Kinder-PC-Spiel-Aktivitäten größert wurden. Ein oder zwei Jahre später erhielt auch Markus einen PC. Ich schaffte mit um 2007 herum den ersten Mini-Server an, der als Familien-File- und Mail-Server diente.

In diesen Jahren wurde aus meiner gehosteten Website auch ein echter Linux-V-Server in irgendeinem Rechenzentrum.

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