thola.deThorsten Lange
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5. SeptemberEin schöner Spätsommertag lud nach einem kühlen Frühnebel zu einer langen Radtour ein, die als Training für den Münsterland-Giro Anfang Oktober diente. Seit langer Zeit standen mal wieder mehr als 70 Kilometer auf dem Tacho.29. AugustDer Volkstriathlon fand bei ungünstigen Voraussetzungen nach mehreren verregneten Tagen und einer schlechten Wettervorhersage statt. Trotzdem zeigte sich das Wetter gnädig, der starke Regen begann erst mit der Siegerehrung. Als ich auf der Strecke war, kam sogar die Sonne durch. Nur bremste der Westwind stark und machte bei vielen Teilnehmern die Zeitpläne zunichte. Nachdem ich nur fünf Tage vor der Veranstaltung mit einer dicken Erkältung sogar einen Tag nicht arbeiten konnte, waren meine 46:43 Minuten und die zehntschnellste Fahrzeit aller 43 Staffeln sogar ganz gut. Wir kamen zwar nur auf Platz 32, aber mit dem Otto-Hahn-Gymnasium gewann die richtige Mannschaft! Im nächsten Jahr könnten wir durch eine geeignete Zusammenstellung sogar Platz 10 in Angriff nehmen.Petra mußte nur 10 Tage nach einem Muskelfeserriss den kompletten Triathlon bewältigen. Mit Ausnahme des Laufens klappte es auch gut, so dass eine Zeit von 1:23:46 herauskam, Platz 6 in ihrer Altersklasse und Platz 34 unter allen 99 Frauen. In der Gö-Challenge erreichte Petra sogar den 8. Platz! 18. JuliNachdem es drei Wochen lang zu heiß zum Rennradfahren war und selbst die kurzen 12 km zur Arbeit (und 12 km zurück) anstrengend wurden, blieb es heute endlich mal wieder etwas kühler. Deshalb konnte ich erstmals die Triathlon-Rad-Strecke im schnellen Tempo abfahren: 35:40 Minuten auf knapp 20 Kilometer.13. JuniMit der Anmeldung von drei Firmenteams für die Staffel beim Stadtwerke-Volkstriathlon (500m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) begann für mich das Training im Einzelzeitfahren.6. JuniEndlich richtiges Sommerwetter. Bei 25 Grad und Sonnenschein mit nur wenig Wind lockte das Rennrad zu einer 70 km-Tour.23. MaiPfingstsonntag. Kein Fahrrad, sondern Füße. Petra und ich sind von Torfhaus auf den Brocken gewandert (und zurück), insgesamt 19 km. Es war Massenwandertag bei tollem Wetter. So voll habe ich die Wege und den Brocken selbst nur selten gesehen.25. AprilSommerwetter bei der Tour d'Energie. Mein Bericht steht hier.18. AprilTolles Wetter lockte die meisten Teilnehmer der Tour d'Energie zu einer letzten Trainingsfahrt. Entlang der Weser befand sich wohl fast alle 100 Meter ein Rennrad. Zum Leidwesen der Motorradfahrer, die mit Hupen und Winken versuchen wollten, die Rennräder auf den Radweg zu bringen. Und im Bramwald hat uns ein aggressiver Motorradfahrer fast über den Haufen gefahren. Petra, ihre Kollegin und ich waren locker die Strecke abgefahren.2. AprilMit 78 km und 1128 Höhenmeten legte ich die bisher längste Strecke in diesem Jahr zurück. Dabei war ich schon um einiges schneller an den Anstiegen im Bramwald und am Hohen Hagen als vor einer Woche, aber noch immer langsamer als im vergangenen Jahr.23. MärzGestern konnte das Rennrad die ersten Kilometer in diesem Jahr absolvieren. Heute stand erstmals der Hohe Hagen auf dem Programm. Da bleibt noch einiges zu tun bis zum Rennen in vier Wochen. Dafür reichte endlich mal wieder die kurze Radhose bei Sonnenschein und 15°C.27. FebruarOffizieller Trainingsbeginn bei starkem Südwestwind als Vorbote des Sturmtiefs "Xynthia": Zum ersten Mal in diesem Jahr über 50 km, zum ersten Mal über 400 Höhenmeter und zum ersten Mal eine Teilstrecke der Tour d'Energie abgefahren. Auf dem Anstieg von Mengerhausen nach Jühnde habe ich mit meinem normalen Rad zwei Rennradfahrer locker abgehängt.16. JanuarDie erste Ausfahrt in diesem Jahr nach fast drei Wochen Schneepause. Bei -1°C waren einige Straßen gut befahrbar. Die Kälte verhinderte eine längere Tour als die 31 Kilometer. Apropos Tour: Es sind bereits fünf Leute aus unserer Mannschaft für die lange Strecke der Tour d'Energie angemeldet.200928. DezemberDie letzte Ausfahrt in diesem Jahr. Seit einer Woche spüre ich die Rippen nicht mehr. Die 40 Kilometer zeigten aber deutliche konditionelle Probleme nach der längeren Zeit ohne Sport und mit viel Weihnachtskalorien. Die Jahresleistung ist auf meinen Rekordwert von 5099 Kilometer gestiegen.24. NovemberUnfall! Auf dem Rückweg von der Arbeit bei Dunkelheit, Nieselregen, geblendet durch den Gegenverkehr auf einem unbeleuchteten Weg neben der Straße und mit ausgestrecktem linken Arm zum Abblenden des Gegenlichts bin ich auf ein Hindernis aufgefahren. Dabei drehte sich der Lenker um 90 Grad und ich flog über den Lenker hinweg. Die Landung war hart auf der rechten Seite: Ein riesiger blauer Fleck in Nierengegend, Abschürfungen am Arm und zwei angeknackste Rippen. Die ärztliche Untersuchung am nächsten Morgen zeigte jedoch keine schwereren Verletzungen. Die Reperaturkosten für das Fahrrad wurden mit 200 Euro angesetzt, zusätzlich hätte ich den Lenker ausgetauscht. Also wurde das Weihnachtsgeld in ein neues Fahrrad investiert.3. OktoberMünsterlandgiro mit starkem Wind, ein sehr hartes Rennen in der zweiten Rennhälfte. Platz 551 von 1100 männlichen Teilnehmern mit 2:18:37, Schnitt 33.4 km/h, Petra mit 2:41:46, 28.6 km/h, auf Platz 114 von 143 Frauen.29. SeptemberAuf dem Heimweg wurde ich von einem nicht angeleinten Hund gejagd, der erst neben mir herlief und dann, als ich langsamer wurde, vor meinem Rad kreuzte. Dumme Töhle, da nutzte auch das Geschrei vom Frauchen nichts. Es fehlten nur wenige Zentimeter bis zum Hundematsch. Petra war vor einer Woche fast auf die Motorhaube eines BMW geflogen, der ihr die Vorfahrt genommen hat. Anschließend schmerzte ihr Handgelenk von der Vollbremsung mehrere Tage lang.6. SeptemberZum ersten Mal gab es herbstliches Wetter mit einigem Wind, der mich in Fredelsloh mit einer Böe fast vom Rad geholt hätte. Die Straßen waren teilweise naß aber gut befahrbar. Meine Jahresleistung ist auf den neusten Stand gebracht: Mit fast 3800 km geht es auf einen neuen Rekord zu, und das Anfang September.30. AugustAuf meiner üblichen zweistündigen Trainigsrunde am Sonntagvormittag konnte ich mich für einige Kilometer an eine ziemlich schnelle Truppe hängen: Kurz hinter der Autobahnabfahrt Nörten-Hardenberg in Richtung Elvese standen vier Pedalritter. Kurze Zeit später rauschten sie an mir vorbei, und mit Mühe konnte ich mich in ihren Windschatten heften. Sie fuhren ziemlich eindrucksvoll einen Kreisel mit einem Durchschnittstempo von etwa 43 km/h. Ich hielt mich mit hoher Anstrengung immer kurz hinter dem letzten Fahrer. Auf dem letzten Hügel zwischen Elvese und Hillerse wollte ich schon abreißen lassen, weil nichts mehr ging, doch da beendeten auch sie ihren Trainingsabschnitt und drehten in Gegenrichtung um.Wie auf der folgenden Grafik zu sehen ist, ging ich etwa bei 0:17 in den Windschatten der vier Pedalritter. Meine Geschwindigkeit stieg sofort von knapp über 30 km/h (Puls bei 140) auf 44 km/h und der Puls auf deutlich über 170, maximal sogar auf 179. In diesen Pulsbereichen fahre ich sonst nur am Ende von langen Anstiegen wie dem Hohen Hagen im Rennen. Für die nächsten paar Minuten war ich ziemlich platt...
29. AugustPetra fährt mit ihrem Vater den Nordteil des Münsterland Giro ab: Von Ostbevern bis zum Ortseingang Münster, dann aber auf Nebenstraßen bis Telgte und ab dort wieder auf der Originalstrecke. Sie meinte anschließend, das Rennen würde sehr schnell werden. Erstmals durfte Petra einen Mann hinter sich her ziehen :-)26. AugustIch meldete Petra für die 70-Kilometer-Stecke des Münsterland Giro 2009 an, nachdem ihr erster Anmeldeversuch irgendwie nicht funktioniert hatte. Petra wird auf jeden Fall eine bessere Platzierung einfahren als ich, denn bisher sind nur 31 Frauen in ihrer Altersklasse (Master 1) und 90 Frauen insgesamt gemeldet. Die offizielle Streckenlänge beträgt übrigens 77.1 Kilometer.23. AugustGestern stand in der Zeitung ein Bericht über den dritten Abschnitt des AOK Zeitfahr-Cup hier in der Region. Da wollte ich doch ausprobieren, wie schnell ich die 5 km von Hemeln durch den Bramwald hochkomme. Also fuhr ich eine große Schleife über fast 80 km bis an die Weser. Nach einer Anfahrt von 40 km ging es in die Steigung, und oben kam ich mit 17:45 Minuten an. Damit wäre ich beim Cup zwar nicht auf dem letzten Platz gelandet, aber selbst in ausgeruhtem Zustand ohne die Anfahrt kaum über Platz 50 von 56 Teilnehmern hinausgekommen.30. AugustWillkommen zu meinem kleinen Rad-Blog. Die Idee kam mir heute morgen während einer Trainingsrunde nach einem besonderen Ereignis. Anfangen werde ich mit ein paar Nachträgen aus der vergangenen Woche. |